Die Grifftechniken bei der Massage und warum sie so wirkungsvoll ist

Mit einer Massage verbindet man vor allem Entspannung. Doch eine Massage kann noch wesentlich mehr leisten. Massagen können eine heilende Wirkung haben, vorausgesetzt sie werden richtig durchgeführt. Denn Massagen können auch wirkungslos sein. Massagen sind eine Heilbehandlung, die gerade bei Schmerzen im Rücken häufig verwendet werden.

Druck ist das Zauberwort bei einer Massage

Damit eine Massage wirkungsvoll ist, spielt der Druck und die richtige Grifftechnik eine große Rolle. Denn durch den Druck kommt es nicht nur zu einer stärkeren Durchblutung im Körper, sondern vor allem werden die Muskulatur und das Bindegewebe dadurch beeinflusst. Hier werden die sogenannten Zug-, Dehnungs- und Druckreize aktiviert. Neben der Linderung von Schmerzen, kann es hier infolge vom Druck auch zu einer Senkung vom Blutdruck kommen. Durch diese positiven Eigenschaften die mit einer Massage verbunden ist, eignet sich diese nicht nur bei Rückenschmerzen. So kann man sie auch gut verwenden, wenn man einfach mal aufgrund von Stress den Kopf frei haben möchte. Oder aber man leidet zum Beispiel unter einer Störung bei der Durchblutung. Massieren kann man im Übrigen nicht nur einen Rücken, sondern eine Vielzahl an Körperstellen. So kann man den Oberschenkel, die Beine, die Füße oder aber auch den Kopf einer Massage unterziehen.

Grifftechniken: Von Streichen über Reiben bis hin zu kneten

Eine wirkungsvolle Massage zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die richtigen Grifftechniken auch zum Einsatz kommen. Jeweils passend zu den einzelnen Grifftechniken muss zudem auch der Druck stimmen, der auf den Körper ausgeübt wird. Bei den Grifftechniken unterscheidet man zwischen vier Techniken. Die erste Grifftechnik ist das Streichen, diese Grifftechnik zeichnet eher durch einen geringen Druck auf den Körper aus. Ganz anders sieht es bei der Vibration als Grifftechnik aus oder bei der Petrissage. Die Petrissage ist sicherlich auch der am weitesten verbreitete Griff beim Massieren, hierbei handelt es sich nämlich um das kneten. Möchte man eine Verspannung lösen, so eignet sich hier die Grifftechnik Tapotement. Welche Grifftechniken bei einer Massage sinnvoll ist, kommt immer auf die jeweilige Körperstelle an. Wer zum Beispiel den Kopf massieren möchte, der kommt mit Grifftechniken wie dem kneten nicht weit. Vielmehr wäre in einem solchen Fall die Massage eher schädlich, als eine Hilfe. In Abhängigkeit von der Körperstelle die massiert werden soll, können aber auch mehrere Grifftechniken gleichzeitig zur Anwendung kommen. Oftmals erfolgt hier während der Massage eine Abwechslung zwischen den einzelnen Grifftechniken die sich eignen. So gut wie eine Massage ist, sie sollte nie zu lange gehen. Gerade wenn eine Massage als Behandlungsgegenstand die Linderung von Schmerzen hat, so sollte man beachten, dass hier in der Regel eine einmalige Massage nicht ausreichend ist. Vielmehr braucht es hier oftmals mehrere Massagen, bis ein Erfolg sich auch dauerhaft einstellt.

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